Heraus aus dem Wasser

im Hafenbecken der Marina von Tazacorte ist das Wasser so sauber, dass ich beschlossen habe Tauchen zu gehen, um den Bewuchs am Rumps abzukratzen. Mien selbst gebasteltes Tauchgerät bestehend aus einem Airbrush Kompressor, welcher ohne Öl arbeitet, einem Gardena Wasserschlauch und einem Lungenautomat hat sich bestens bewährt. Ich weiss selbst gebastelte Tauchgeräte gehen eigendlich gar nicht, aber zur beruhigung der Tauchenden Leser möchte ich anfügen, dass ich mit deiser Bastellösung nie tiefer als einen Meter abtauche. die Beluga hat ja nur 60 cm Tiefgang und die Arbeit geht halt viel schneller von statten wenn man nicht dauern zum Luft holen  auftauchen muss.

Leider hat mein Unterwasseranstrich nicht besonders gut gehalten. Überall kam beim kratzen die Helle Grundierung durch. und auch der Bewuchs war viel zu doll für die kurze zeit seit der letzten Reinigung in der Vela Latina auf Gran Canaria.

Die Beluga mußte also aus dem Wasser. Janette hat uns einen Autokran organisiert. aber seht selbst.

dsc_3588

 

Posted in Uncategorized | Leave a comment

La Palma Tazacorte

In der Marina von Santacruz gibt es ein Schwellproblem. Die Boote reißen unruhig an ihren Fesmacherleinen, was gleichermaßen auf Material und Nerven geht. Zudem legen jede Nacht 2 Autofären an und machen reichlich Rabatz beim Aus- und wieder Einladen diverser LKW und PKW.

Deshalb haben wir auf die Westseite der Insel nach Tazacorte verlegt,

 

dsc_3508

 

20160604_191912

 

 

Posted in Uncategorized | Leave a comment

La Palma Santacruz

Wir sind mittlerweile auf La Palma in Santacruz der Hauptstat

angekommen.

20160529_183207

 

Die neuen Ruderblätter haben ihren ersten Test bestanden!

La Palma ist ja besonders bei Wanderern beliebt. Auch wir wandern gerne. Also haben wir uns eine Wanderkarte gekauft und diese Studiert. und siehe da direkt oberhalb von Santa Cruz war ein kleiner rundweg in einem unbesiedelten Tal in der Karte eingezeichnet. Der Weg sollte auf der einen Tallseite hinein führen und auf der gegenüberliegenden Seite wieder hinaus. Wir haben einige Zeit gerätselt was das Warnschild zu bedeuten hat. vielleicht Gefahr durch Steinschlag? denn die Felswände ragten teilsweise senkrecht direkt neben dem Feldweg guter Qualität hinauf.

20160601_105605

Dann Wurden aber Tall und Weg immer steiler uns Schmaler,

Der Pfad verlief setllenweise in einer Gallerie welche in die senkrechte Felswand geschlagen war.

20160601_134818

Jetzt war uns klar was mit dem Warnschild am anfang der Tour gemeint war aber es sollte noch besser kommen.

just in dem moment als wir überlegten ob wir uns nicht villeicht etwas zu viel zugemutet hätten rief uns Jemand zu. Auf der gegenüberliegende Seite der Schlucht war aber nur eine senkrechte Felswand.  Genau aber von dort kam die Stimme. wir suchten die Felswand ab und entdeckten mitten in der Wand  eine Gruppe Kletterer. Bei einem kurzen Gespräch stellte sich heraus, dass die kleine Gruppe die gleiche Wanderung wie wir liefen und dass sie begeistert sind von dem Pfad wlcher sich teils auf Galerien aber auch in Fels gehauenen Höhlen befand. Der Rückweg ist Teil der Wasserversorgung weshalb die ganze Zeit ein kleines Bächlein unser Begleiter war.

20160601_145047

Trumhaft schön auf einem schmalen Pfad immer am Abgrund entlang. Unseren kleinen Bub haben wir da meisten an die Hand genommen.

20160601_151635

Eine klasse Tour mit tollen aussichten hier aus dem Tal sieht man Tenerifa mit dem Vulkan Teide (3700 Meter hoch)

20160601_151021

Wir sind Stolz nicht umgekert zu sein und wurden reichlich dafür belohnt. La Palma hat seinen Ruf zurecht die Wanderinsel der Kanaren zu sein. Wir haben Lustb auf mehr.

 

 

 

 

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Ruderblätter

Die Ruderblätter haben wir nun ca. eine Woche Überarbeitet.

Die Balance hat bei keinem der Ruderblätter gestimmt, das ist durch meine umfangreichen Schweissarbeiten und umkonstruktionen der Ruderaufnahmen passiert.

Auserdem hat bei einem der Ruderblätter das Profil überhaupt nicht gestimmt. Es hatte eine viel zu plumpe Form, bei höheren Geschwindigkeiten hat es zu viel Wiederstand auserdem ist die Wirksamkeit eines solchen unprofilierten ruders nicht gegeben, da die Ströhmung viel zu früh abreist.

 

anbei dei Bilder:

 

DSC_3514

Gewindehülse um die vorbalance einstellen zu können

 

einstellbarer Anschlag

 

 

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Fehlstart ;-)

leider sind wir nicht sehr weit gekommen. An der Südspitze von Gran Canaria haben wir unseren Parasailor gesetzt und da waren sie wieder die Ruderprobleme. Der Parasailor hat uns auf 11 bis 12 Knoten beschleunigt und Beluga war kaum noch auf Kurs zu halten. Die Ruderkräfte wurden einfach zu hoch. Die Balance unserer Ruderblätter stimmt nicht. Wir brauchen etwas mehr  laterale Fläche Vor dem Drehpunkt der Ruder. Wir werden also versuchen wieder nach Las Palmas zurück zu kreuzen, um die Ruder richtig auszubalancieren.

Posted in Uncategorized | Leave a comment

losgesegelt

Gran Canaria ist ein Wanderer Paradis.

tmp_7495-20160424_1622071170316310tmp_7495-20160416_1709311549180027tmp_7495-20160410_161458500235756

wir sind richtung Kapwerden gestartet.Wenn alles gut läuft wollen wir nonstop in die karibik

 

vorher:

P1030040

 

und nachher:

DSC_3472

DSC_3471

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Maststellen

unser Mast steht wieder!

die Woche ohne Mast hat Beluga sehr ruhig und traurig  im Hafenbecken gelegen. Mit Mast hat der Wind nun wieder mehr Angriffsfläche, und Beluga zieht unruhig an ihren Festmacherleinen als wolle sie uns sagen: “endlich geht es weiter”!

DSC_3355 DSC_3366DSC_3369 DSC_3374DSC_3376DSC_3384

Posted in Uncategorized | 1 Comment

Mast legen

Wir haben beschlossen den Mast zu legen, um insbesondere eine nicht professionell reparierte Schweißnaht am Alumast nach schweißen zu lassen. Außerdem war der Backbord Pütting nicht soo vertrauensvoll ausgeführt. Und wenn der Mast schon mal liegt, wird am besten sowieso alles gemacht was sonst nur schwer oder gar nicht geht. z.B viele Kabel durch den Mast ziehen mit glitschiger Spüli Beilage. Wir haben uns bei Lunatronic die LunaWlANet gekauft. Die Antenne liegt momentan noch zum testen und konfigurieren im Bett der STB Achterkabine und bringt bereits hier deutlich verbesserte Empfangsstärke. Wie das erst in 20 Meter Höhe sein wird? wir sind gespannt.

 

DSC_3304 DSC_3308

DSC_3337DSC_3340

Posted in Uncategorized | 1 Comment

Schwesterschiff entdeckt

Mit dem Mietwagen sind wir von Las Palmas gegen den Uhrzeigersinn die Avenida Maritima (Schnellstrasse mit Meeresblick) entlang gefahren. Wir wollten den Nordwesten der Insel erkunden. Am Ende dieses schönen Tages wurde eine komplette Insel Umrundung daraus. Die Straße im Nord-Westen ist eher schmal und kurvig mit wunderbaren Aus- und Einblicken in die Natur – für uns Sonntagsfahrer schön zu fahren, ansonsten gibt es eine Autobahn, welche zur Zeit noch weiter ausgebaut wird.

Am späten Nachmittag landeten wir in Mogan im Süden der Insel.  Hier beginnt wieder die Autobahn und wir wussten, dass wir von dort aus schnell wieder in die Hauptstadt zurück kommen würden. Da wir schon mal da waren, entschlossen wir uns, das Abendessen in Puerto de Mogan zu nehmen. Malerischer kleiner Hafen unterteilt in Yacht- und Fischereibereich. Viele Touristen (wozu wir uns natürlich auch zählen). Gleich hinter dem Parkplatz ist ein Werft Gelände mit etwa 10 Booten. Wir sind also sofort erst mal dorthin zum Bootegucken.

Wir wussten von Oliver, dass seinerzeit 2 bis 3 Paar “belugarümpfe” gebaut wurden, hatten aber niemals geglaubt jemals einem Schwesterschiff unserer Beluga zu begegnen. Und dann standen wir davor.

Leider konnten wir nicht an Bord, da die Eigner nicht da waren.  aber wir konnten drumherum und unten durch – alles von außen ganz genau unter die Lupe nehmen. Interessant sind die vielen unterschiedlichen Details. So hat Beluga  an Stelle fester Kielflossen Steckschwerter – wir können in sehr flache Gewässer, wenn wir die hoch ziehen. Und an Stelle der fest stehenden Ruderanlage mit Skeg, hochklappbare Ruder am umgebauten Heck, deren Vorteile auf der Hand liegen, deren Nachteile wir aber auch erfahren durften (siehe Ruderbruch) Hier.

Außerdem sind beim Schwesterschiff 2 Saildrive Einbaumaschinen verbaut.

Ich habe natürlich sofort den Wasserpass vermessen um vergleichen zu können, ob wir eventuell überladen sind. Sind wir aber nicht. Ganze Arbeit hat Oliver seinerzeit beim Umgestalten des Deckshausdaches geleistet, denn das Schwesterschiff hat an keiner Stelle im Deckshaus Stehhöhe. Wir haben immerhin satte 180 cm am Eingang und vor der Navi und Küchenzeile. Ehrlich gesagt auch nichts für große Leute, aber seht selbst.

.P1050778 P1050777 P1050760 P1050747 P1050739

 

 

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Vela Latina Racingboote

 

Heute war es endlich soweit. Nachdem in den letzten Wochen immer nur fleissig an den Booten gearbeitet wurde, wurde heute ausgiebig Probe gesegelt. Die eigentliche Regatta findet dann in zwei Wochen statt.  Das auf den Booten nur alte Männer mit dicken Bäuchen segeln stimmt hingegen nicht! siehe Bilder.

 

 

DSC_2898

DSC_2964

Fritz und ich wurden sogar zum Mittagessen und anschließendem Mitsegeln eingeladen!

P1050858P1050860

wir waren 13 mit Fritz und mir an Bord.

Da die Boote sehr kippelig sind, lassen sie sich auch nur durch eine fachkundige Crew segeln. Bei einer Wende kommt es sehr auf das richtige Zusammenspiel und Timing an. Der Skipper leitet die Wende durch Ruderlegen ein. Dann verlagert die Crew, sobald der Druck aus dem Segel schwindet, ihr Gewicht entsprechend zur Mittschiffslinie. Gleichzeitig wird die Schot gelöst und dann blitzschnell der Fuß des Segels am Bug gelöst  hinten um den Mast herumgeführt um auf der anderen Seite wieder eingehängt und festgezogen zu werden. Ist dies geschehen, wird die Schot schnell wieder durchgesetzt. die Schot besitzt keine Blöcke. Die entsprechende Kraft muss gemeinsam erbracht werden “uno, dos, tres” und alle ziehen. Einer liegt sogar hinten auf dem Boden und hilft mit dem Fuß das Seil so stramm wie möglich zu ziehen. und fast hätte ich es vergessen. Die Verstagung wird natürlich auf der einen Seite gelöst und auf der neuen Lufseite dicht geholt. Zeitgleich  muss natürlich immer beachtet werden, dass sich die Crew so im Boot bewegt, dass die Fuhre nicht kentert. Sobald das Segel wieder Winddruck bekommt spurten alle auf die hohe Kannte mich eingeschlossen. vom Mast baumeln Bänder mit Handschlaufen, an welchen man sich beim aussenbords hängend fest hält. Ich war an zweiter Position, die Kniekehlen am Sülrand eingehängt, den Po weit an der Bordwand hinab. Position 1 rief immer entsprechende Warnungen aus, wenn  eine große Welle kam, worauf diejenigen, welche Spanisch konnten, ihre Popos in Sicherheit brachten.

Es war eine riesen Gaudi und am Ende waren natürlich alle nass. echter Wassersport eben. Diese Segelstunden werden Fritz und ich nie vergessen. Ein unglaubliches Erlebnis. Vielen Dank an Skipper Daniel, welcher so mutig war uns Greenhorns mit zu nehmen.

DSC_2927

Posted in Uncategorized | 1 Comment