La Palma Tazacorte

In der Marina von Santacruz gibt es ein Schwellproblem. Die Boote reißen unruhig an ihren Fesmacherleinen, was gleichermaßen auf Material und Nerven geht. Zudem legen jede Nacht 2 Autofären an und machen reichlich Rabatz beim Aus- und wieder Einladen diverser LKW und PKW.

Deshalb haben wir auf die Westseite der Insel nach Tazacorte verlegt,

 

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La Palma Santacruz

Wir sind mittlerweile auf La Palma in Santacruz der Hauptstat

angekommen.

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Die neuen Ruderblätter haben ihren ersten Test bestanden!

La Palma ist ja besonders bei Wanderern beliebt. Auch wir wandern gerne. Also haben wir uns eine Wanderkarte gekauft und diese Studiert. und siehe da direkt oberhalb von Santa Cruz war ein kleiner rundweg in einem unbesiedelten Tal in der Karte eingezeichnet. Der Weg sollte auf der einen Tallseite hinein führen und auf der gegenüberliegenden Seite wieder hinaus. Wir haben einige Zeit gerätselt was das Warnschild zu bedeuten hat. vielleicht Gefahr durch Steinschlag? denn die Felswände ragten teilsweise senkrecht direkt neben dem Feldweg guter Qualität hinauf.

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Dann Wurden aber Tall und Weg immer steiler uns Schmaler,

Der Pfad verlief setllenweise in einer Gallerie welche in die senkrechte Felswand geschlagen war.

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Jetzt war uns klar was mit dem Warnschild am anfang der Tour gemeint war aber es sollte noch besser kommen.

just in dem moment als wir überlegten ob wir uns nicht villeicht etwas zu viel zugemutet hätten rief uns Jemand zu. Auf der gegenüberliegende Seite der Schlucht war aber nur eine senkrechte Felswand.  Genau aber von dort kam die Stimme. wir suchten die Felswand ab und entdeckten mitten in der Wand  eine Gruppe Kletterer. Bei einem kurzen Gespräch stellte sich heraus, dass die kleine Gruppe die gleiche Wanderung wie wir liefen und dass sie begeistert sind von dem Pfad wlcher sich teils auf Galerien aber auch in Fels gehauenen Höhlen befand. Der Rückweg ist Teil der Wasserversorgung weshalb die ganze Zeit ein kleines Bächlein unser Begleiter war.

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Trumhaft schön auf einem schmalen Pfad immer am Abgrund entlang. Unseren kleinen Bub haben wir da meisten an die Hand genommen.

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Eine klasse Tour mit tollen aussichten hier aus dem Tal sieht man Tenerifa mit dem Vulkan Teide (3700 Meter hoch)

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Wir sind Stolz nicht umgekert zu sein und wurden reichlich dafür belohnt. La Palma hat seinen Ruf zurecht die Wanderinsel der Kanaren zu sein. Wir haben Lustb auf mehr.

 

 

 

 

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Ruderblätter

Die Ruderblätter haben wir nun ca. eine Woche Überarbeitet.

Die Balance hat bei keinem der Ruderblätter gestimmt, das ist durch meine umfangreichen Schweissarbeiten und umkonstruktionen der Ruderaufnahmen passiert.

Auserdem hat bei einem der Ruderblätter das Profil überhaupt nicht gestimmt. Es hatte eine viel zu plumpe Form, bei höheren Geschwindigkeiten hat es zu viel Wiederstand auserdem ist die Wirksamkeit eines solchen unprofilierten ruders nicht gegeben, da die Ströhmung viel zu früh abreist.

 

anbei dei Bilder:

 

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Gewindehülse um die vorbalance einstellen zu können

 

einstellbarer Anschlag

 

 

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Fehlstart ;-)

leider sind wir nicht sehr weit gekommen. An der Südspitze von Gran Canaria haben wir unseren Parasailor gesetzt und da waren sie wieder die Ruderprobleme. Der Parasailor hat uns auf 11 bis 12 Knoten beschleunigt und Beluga war kaum noch auf Kurs zu halten. Die Ruderkräfte wurden einfach zu hoch. Die Balance unserer Ruderblätter stimmt nicht. Wir brauchen etwas mehr  laterale Fläche Vor dem Drehpunkt der Ruder. Wir werden also versuchen wieder nach Las Palmas zurück zu kreuzen, um die Ruder richtig auszubalancieren.

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losgesegelt

Gran Canaria ist ein Wanderer Paradis.

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wir sind richtung Kapwerden gestartet.Wenn alles gut läuft wollen wir nonstop in die karibik

 

vorher:

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und nachher:

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Maststellen

unser Mast steht wieder!

die Woche ohne Mast hat Beluga sehr ruhig und traurig  im Hafenbecken gelegen. Mit Mast hat der Wind nun wieder mehr Angriffsfläche, und Beluga zieht unruhig an ihren Festmacherleinen als wolle sie uns sagen: “endlich geht es weiter”!

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Mast legen

Wir haben beschlossen den Mast zu legen, um insbesondere eine nicht professionell reparierte Schweißnaht am Alumast nach schweißen zu lassen. Außerdem war der Backbord Pütting nicht soo vertrauensvoll ausgeführt. Und wenn der Mast schon mal liegt, wird am besten sowieso alles gemacht was sonst nur schwer oder gar nicht geht. z.B viele Kabel durch den Mast ziehen mit glitschiger Spüli Beilage. Wir haben uns bei Lunatronic die LunaWlANet gekauft. Die Antenne liegt momentan noch zum testen und konfigurieren im Bett der STB Achterkabine und bringt bereits hier deutlich verbesserte Empfangsstärke. Wie das erst in 20 Meter Höhe sein wird? wir sind gespannt.

 

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Schwesterschiff entdeckt

Mit dem Mietwagen sind wir von Las Palmas gegen den Uhrzeigersinn die Avenida Maritima (Schnellstrasse mit Meeresblick) entlang gefahren. Wir wollten den Nordwesten der Insel erkunden. Am Ende dieses schönen Tages wurde eine komplette Insel Umrundung daraus. Die Straße im Nord-Westen ist eher schmal und kurvig mit wunderbaren Aus- und Einblicken in die Natur – für uns Sonntagsfahrer schön zu fahren, ansonsten gibt es eine Autobahn, welche zur Zeit noch weiter ausgebaut wird.

Am späten Nachmittag landeten wir in Mogan im Süden der Insel.  Hier beginnt wieder die Autobahn und wir wussten, dass wir von dort aus schnell wieder in die Hauptstadt zurück kommen würden. Da wir schon mal da waren, entschlossen wir uns, das Abendessen in Puerto de Mogan zu nehmen. Malerischer kleiner Hafen unterteilt in Yacht- und Fischereibereich. Viele Touristen (wozu wir uns natürlich auch zählen). Gleich hinter dem Parkplatz ist ein Werft Gelände mit etwa 10 Booten. Wir sind also sofort erst mal dorthin zum Bootegucken.

Wir wussten von Oliver, dass seinerzeit 2 bis 3 Paar “belugarümpfe” gebaut wurden, hatten aber niemals geglaubt jemals einem Schwesterschiff unserer Beluga zu begegnen. Und dann standen wir davor.

Leider konnten wir nicht an Bord, da die Eigner nicht da waren.  aber wir konnten drumherum und unten durch – alles von außen ganz genau unter die Lupe nehmen. Interessant sind die vielen unterschiedlichen Details. So hat Beluga  an Stelle fester Kielflossen Steckschwerter – wir können in sehr flache Gewässer, wenn wir die hoch ziehen. Und an Stelle der fest stehenden Ruderanlage mit Skeg, hochklappbare Ruder am umgebauten Heck, deren Vorteile auf der Hand liegen, deren Nachteile wir aber auch erfahren durften (siehe Ruderbruch) Hier.

Außerdem sind beim Schwesterschiff 2 Saildrive Einbaumaschinen verbaut.

Ich habe natürlich sofort den Wasserpass vermessen um vergleichen zu können, ob wir eventuell überladen sind. Sind wir aber nicht. Ganze Arbeit hat Oliver seinerzeit beim Umgestalten des Deckshausdaches geleistet, denn das Schwesterschiff hat an keiner Stelle im Deckshaus Stehhöhe. Wir haben immerhin satte 180 cm am Eingang und vor der Navi und Küchenzeile. Ehrlich gesagt auch nichts für große Leute, aber seht selbst.

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Vela Latina Racingboote

 

Heute war es endlich soweit. Nachdem in den letzten Wochen immer nur fleissig an den Booten gearbeitet wurde, wurde heute ausgiebig Probe gesegelt. Die eigentliche Regatta findet dann in zwei Wochen statt.  Das auf den Booten nur alte Männer mit dicken Bäuchen segeln stimmt hingegen nicht! siehe Bilder.

 

 

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Fritz und ich wurden sogar zum Mittagessen und anschließendem Mitsegeln eingeladen!

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wir waren 13 mit Fritz und mir an Bord.

Da die Boote sehr kippelig sind, lassen sie sich auch nur durch eine fachkundige Crew segeln. Bei einer Wende kommt es sehr auf das richtige Zusammenspiel und Timing an. Der Skipper leitet die Wende durch Ruderlegen ein. Dann verlagert die Crew, sobald der Druck aus dem Segel schwindet, ihr Gewicht entsprechend zur Mittschiffslinie. Gleichzeitig wird die Schot gelöst und dann blitzschnell der Fuß des Segels am Bug gelöst  hinten um den Mast herumgeführt um auf der anderen Seite wieder eingehängt und festgezogen zu werden. Ist dies geschehen, wird die Schot schnell wieder durchgesetzt. die Schot besitzt keine Blöcke. Die entsprechende Kraft muss gemeinsam erbracht werden “uno, dos, tres” und alle ziehen. Einer liegt sogar hinten auf dem Boden und hilft mit dem Fuß das Seil so stramm wie möglich zu ziehen. und fast hätte ich es vergessen. Die Verstagung wird natürlich auf der einen Seite gelöst und auf der neuen Lufseite dicht geholt. Zeitgleich  muss natürlich immer beachtet werden, dass sich die Crew so im Boot bewegt, dass die Fuhre nicht kentert. Sobald das Segel wieder Winddruck bekommt spurten alle auf die hohe Kannte mich eingeschlossen. vom Mast baumeln Bänder mit Handschlaufen, an welchen man sich beim aussenbords hängend fest hält. Ich war an zweiter Position, die Kniekehlen am Sülrand eingehängt, den Po weit an der Bordwand hinab. Position 1 rief immer entsprechende Warnungen aus, wenn  eine große Welle kam, worauf diejenigen, welche Spanisch konnten, ihre Popos in Sicherheit brachten.

Es war eine riesen Gaudi und am Ende waren natürlich alle nass. echter Wassersport eben. Diese Segelstunden werden Fritz und ich nie vergessen. Ein unglaubliches Erlebnis. Vielen Dank an Skipper Daniel, welcher so mutig war uns Greenhorns mit zu nehmen.

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Las Palmas

“Iluminada” hier war der Name wohl Programm (abgefackelt)

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Wir liegen hier in Las Palmas und arbeiten die to do List ab.

Wenn das demnächst mit den Terminen in der Marina klappt kommen wir an den Platz am Steg zum Mastlegen.

Carola ist für 3 Wochen nach Germany geflogen, weil es ihr hier zu heiß war 😉

nein natürlich um noch letzte Erledigungen zu machen, welche keinen zu langen Aufschub dulden. Fritz und ich machen hier solange die Internet Cafeś unsicher.

Im Hintergrund die klassischen Holzboote unter der Überdachung

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Sind Rennboote mit einer Besegelung welche aus einer Riesen Fock besteht. Das Vorliek ist mit einer Holzstange verstärkt. Diese wird bei der Wende am Bug ausgehengt, blitzschnell hinter dem Mast durch auf die andere Seite gebracht und wieder eingehängt. Auf den Booten sind ca. 8 gewichtige Männer welche als Gegengewicht auch nötig sind, um eine Kenterung zu verhindern. Ich habe mich mit einem Skipper eines solchen Racers, welche im Renntrimm mit Karbonsegeln gefahren werden, unterhalten, Ich fragte ihn, ob ich auch geeignet wäre auf seinem Boot mit zu segeln. Er verneinte und meinte ich wäre nicht “strong enought” . Nach kurzem Überlegen meinte er dann, dass ich doch geeignet wäre und zwar als “Lenzer” welcher seinen Job in Lee am tieften Punkt mit einem Eimer verrichtet, denn aus den völlig offenen Booten muß permanent gelenzt werden, damit nicht mehr Wasser hinein spritzt als heraus gelenzt wird. und da braucht es einen leichten Mann.

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