Fehlstart ;-)

leider sind wir nicht sehr weit gekommen. An der Südspitze von Gran Canaria haben wir unseren Parasailor gesetzt und da waren sie wieder die Ruderprobleme. Der Parasailor hat uns auf 11 bis 12 Knoten beschleunigt und Beluga war kaum noch auf Kurs zu halten. Die Ruderkräfte wurden einfach zu hoch. Die Balance unserer Ruderblätter stimmt nicht. Wir brauchen etwas mehr  laterale Fläche Vor dem Drehpunkt der Ruder. Wir werden also versuchen wieder nach Las Palmas zurück zu kreuzen, um die Ruder richtig auszubalancieren.

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losgesegelt

Gran Canaria ist ein Wanderer Paradis.

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wir sind richtung Kapwerden gestartet.Wenn alles gut läuft wollen wir nonstop in die karibik

 

vorher:

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und nachher:

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Maststellen

unser Mast steht wieder!

die Woche ohne Mast hat Beluga sehr ruhig und traurig  im Hafenbecken gelegen. Mit Mast hat der Wind nun wieder mehr Angriffsfläche, und Beluga zieht unruhig an ihren Festmacherleinen als wolle sie uns sagen: “endlich geht es weiter”!

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Mast legen

Wir haben beschlossen den Mast zu legen, um insbesondere eine nicht professionell reparierte Schweißnaht am Alumast nach schweißen zu lassen. Außerdem war der Backbord Pütting nicht soo vertrauensvoll ausgeführt. Und wenn der Mast schon mal liegt, wird am besten sowieso alles gemacht was sonst nur schwer oder gar nicht geht. z.B viele Kabel durch den Mast ziehen mit glitschiger Spüli Beilage. Wir haben uns bei Lunatronic die LunaWlANet gekauft. Die Antenne liegt momentan noch zum testen und konfigurieren im Bett der STB Achterkabine und bringt bereits hier deutlich verbesserte Empfangsstärke. Wie das erst in 20 Meter Höhe sein wird? wir sind gespannt.

 

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Schwesterschiff entdeckt

Mit dem Mietwagen sind wir von Las Palmas gegen den Uhrzeigersinn die Avenida Maritima (Schnellstrasse mit Meeresblick) entlang gefahren. Wir wollten den Nordwesten der Insel erkunden. Am Ende dieses schönen Tages wurde eine komplette Insel Umrundung daraus. Die Straße im Nord-Westen ist eher schmal und kurvig mit wunderbaren Aus- und Einblicken in die Natur – für uns Sonntagsfahrer schön zu fahren, ansonsten gibt es eine Autobahn, welche zur Zeit noch weiter ausgebaut wird.

Am späten Nachmittag landeten wir in Mogan im Süden der Insel.  Hier beginnt wieder die Autobahn und wir wussten, dass wir von dort aus schnell wieder in die Hauptstadt zurück kommen würden. Da wir schon mal da waren, entschlossen wir uns, das Abendessen in Puerto de Mogan zu nehmen. Malerischer kleiner Hafen unterteilt in Yacht- und Fischereibereich. Viele Touristen (wozu wir uns natürlich auch zählen). Gleich hinter dem Parkplatz ist ein Werft Gelände mit etwa 10 Booten. Wir sind also sofort erst mal dorthin zum Bootegucken.

Wir wussten von Oliver, dass seinerzeit 2 bis 3 Paar “belugarümpfe” gebaut wurden, hatten aber niemals geglaubt jemals einem Schwesterschiff unserer Beluga zu begegnen. Und dann standen wir davor.

Leider konnten wir nicht an Bord, da die Eigner nicht da waren.  aber wir konnten drumherum und unten durch – alles von außen ganz genau unter die Lupe nehmen. Interessant sind die vielen unterschiedlichen Details. So hat Beluga  an Stelle fester Kielflossen Steckschwerter – wir können in sehr flache Gewässer, wenn wir die hoch ziehen. Und an Stelle der fest stehenden Ruderanlage mit Skeg, hochklappbare Ruder am umgebauten Heck, deren Vorteile auf der Hand liegen, deren Nachteile wir aber auch erfahren durften (siehe Ruderbruch) Hier.

Außerdem sind beim Schwesterschiff 2 Saildrive Einbaumaschinen verbaut.

Ich habe natürlich sofort den Wasserpass vermessen um vergleichen zu können, ob wir eventuell überladen sind. Sind wir aber nicht. Ganze Arbeit hat Oliver seinerzeit beim Umgestalten des Deckshausdaches geleistet, denn das Schwesterschiff hat an keiner Stelle im Deckshaus Stehhöhe. Wir haben immerhin satte 180 cm am Eingang und vor der Navi und Küchenzeile. Ehrlich gesagt auch nichts für große Leute, aber seht selbst.

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Vela Latina Racingboote

 

Heute war es endlich soweit. Nachdem in den letzten Wochen immer nur fleissig an den Booten gearbeitet wurde, wurde heute ausgiebig Probe gesegelt. Die eigentliche Regatta findet dann in zwei Wochen statt.  Das auf den Booten nur alte Männer mit dicken Bäuchen segeln stimmt hingegen nicht! siehe Bilder.

 

 

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Fritz und ich wurden sogar zum Mittagessen und anschließendem Mitsegeln eingeladen!

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wir waren 13 mit Fritz und mir an Bord.

Da die Boote sehr kippelig sind, lassen sie sich auch nur durch eine fachkundige Crew segeln. Bei einer Wende kommt es sehr auf das richtige Zusammenspiel und Timing an. Der Skipper leitet die Wende durch Ruderlegen ein. Dann verlagert die Crew, sobald der Druck aus dem Segel schwindet, ihr Gewicht entsprechend zur Mittschiffslinie. Gleichzeitig wird die Schot gelöst und dann blitzschnell der Fuß des Segels am Bug gelöst  hinten um den Mast herumgeführt um auf der anderen Seite wieder eingehängt und festgezogen zu werden. Ist dies geschehen, wird die Schot schnell wieder durchgesetzt. die Schot besitzt keine Blöcke. Die entsprechende Kraft muss gemeinsam erbracht werden “uno, dos, tres” und alle ziehen. Einer liegt sogar hinten auf dem Boden und hilft mit dem Fuß das Seil so stramm wie möglich zu ziehen. und fast hätte ich es vergessen. Die Verstagung wird natürlich auf der einen Seite gelöst und auf der neuen Lufseite dicht geholt. Zeitgleich  muss natürlich immer beachtet werden, dass sich die Crew so im Boot bewegt, dass die Fuhre nicht kentert. Sobald das Segel wieder Winddruck bekommt spurten alle auf die hohe Kannte mich eingeschlossen. vom Mast baumeln Bänder mit Handschlaufen, an welchen man sich beim aussenbords hängend fest hält. Ich war an zweiter Position, die Kniekehlen am Sülrand eingehängt, den Po weit an der Bordwand hinab. Position 1 rief immer entsprechende Warnungen aus, wenn  eine große Welle kam, worauf diejenigen, welche Spanisch konnten, ihre Popos in Sicherheit brachten.

Es war eine riesen Gaudi und am Ende waren natürlich alle nass. echter Wassersport eben. Diese Segelstunden werden Fritz und ich nie vergessen. Ein unglaubliches Erlebnis. Vielen Dank an Skipper Daniel, welcher so mutig war uns Greenhorns mit zu nehmen.

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Las Palmas

“Iluminada” hier war der Name wohl Programm (abgefackelt)

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Wir liegen hier in Las Palmas und arbeiten die to do List ab.

Wenn das demnächst mit den Terminen in der Marina klappt kommen wir an den Platz am Steg zum Mastlegen.

Carola ist für 3 Wochen nach Germany geflogen, weil es ihr hier zu heiß war 😉

nein natürlich um noch letzte Erledigungen zu machen, welche keinen zu langen Aufschub dulden. Fritz und ich machen hier solange die Internet Cafeś unsicher.

Im Hintergrund die klassischen Holzboote unter der Überdachung

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Sind Rennboote mit einer Besegelung welche aus einer Riesen Fock besteht. Das Vorliek ist mit einer Holzstange verstärkt. Diese wird bei der Wende am Bug ausgehengt, blitzschnell hinter dem Mast durch auf die andere Seite gebracht und wieder eingehängt. Auf den Booten sind ca. 8 gewichtige Männer welche als Gegengewicht auch nötig sind, um eine Kenterung zu verhindern. Ich habe mich mit einem Skipper eines solchen Racers, welche im Renntrimm mit Karbonsegeln gefahren werden, unterhalten, Ich fragte ihn, ob ich auch geeignet wäre auf seinem Boot mit zu segeln. Er verneinte und meinte ich wäre nicht “strong enought” . Nach kurzem Überlegen meinte er dann, dass ich doch geeignet wäre und zwar als “Lenzer” welcher seinen Job in Lee am tieften Punkt mit einem Eimer verrichtet, denn aus den völlig offenen Booten muß permanent gelenzt werden, damit nicht mehr Wasser hinein spritzt als heraus gelenzt wird. und da braucht es einen leichten Mann.

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Lazzybag

Was andere teuer kaufen haben wir uns selbst gebaut. ein Lazzybag in welchen das Grosssegel beim bergen einfach hinein fällt. Reisverschluss zu und fertig! Das Nähen auf dem Schwimmsteg in Arrecife auf Lanzarote war Schwerstarbeit, nicht nur für unsere Nähmaschine :)

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Wir haben schwarze LKW Plane, aufklebbares 5cm breites Klett- und UV-beständiges Gurtband verwendet und Stabilität mit 2 oben waagerecht eingeführten Segellatten erzielt.

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Ruderbruch

Wir waren Nachts unterwegs – Kurs West von Lanzarote auf die Insel La Palma – da hat uns ein Ruderbruch gegen Null Uhr dreißig erwischt, oder soll ich besser sagen zwei? Wir haben sofort die Segel runter genommen, den Autopilot ausgehängt und den Kurs auf Süd, direkt auf den Mega Hafen von Las Palmas de Gran Canaria geändert. Man konnte bereits einen Schimmer der Großstadt am Horizont sehen, was uns das Kurs halten  sehr erleichterte. Das Verbindung zum einen Ruder war an der Schweißnaht komplett abgerissen, das andere zum Glück nur halb. Wir haben ganz schön gefrohren da draussen an der Pinne, so ohne Autopilot. Unser einziger Stuhl an Bord erhielt seine Daseinsberechtigung und wir haben uns stündlich am Steuer abgewechselt. Vor dem Hafen haben wir einen Wal pusten gesehen. Fritz hat es entdeckt. Da ist doch tatsächlich am Nord-Ost Ende der Insel ein Gebiet, wo regelmäßig Wale leben, wie wir später lesen konnten.

Gegen 10 Uhr waren wir im Hafen – ist ja noch mal gut gegangen 😉 … nur, dass die Konstruktion gründlich überdacht sein will.     Daniel hat schon eine Idee, wie er das alte Teil aufmotzen kann. Wir werden wohl 4 Wochen hier bleiben.
Haben gestern das V4A eingekauft und Daniel ist happy, dass er
gleich das erste 30mm Loch durch den 4mm dicken Edelstahl bohren konnte. Nicht so ganz selbstverständlich bei unserem sehr stark geschrumpften Werkzeugpool.
Auch den Mast wollen wir legen, um den Riss an der Vorstag-
befestigung ordentlich schweissen zu lassen. Außerdem wollen wir die Püttinge verstärken / verbessern. Bisher hatten wir ja nur schönes Wetter und segeln bei max 30 KN Wind. Wer weiß, was passiert wäre, wenn wir in schlechtes Wetter geraten wären. Also besser den Welthafen hier nutzen und alles überprüfen 😉

Wir machen es uns schön. Wochentags Werftarbeit, Wochenends Tourismus :-)

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Portimao – La Graciosa

12.1.2016 Das ersehnte Azorenhoch ist endlich da und wir können starten. Auch Philip, unser Wetterberater aus der Ferne, sieht das so.

Wir legen gegen 1300 Uhr in Portima bei Flaute ab, aber der Wind soll noch kommen. Wir motoren mit 3 bis 4 Knoten Fahrt Richtung Kanaren los. Nachts werden wir den Bereich vor dem Verkehrtrennungsgebiet, welches um das Cabo de Sao Vicente herumführt, kreuzen. Es herrscht reger Verkehr, denn ein Großteil der aus dem Mittelmeer kommenden Frachter kreuzen unseren Kurs.

Um Mitternacht setzt dann der ersehnte Nordostwind ein. Wir segeln unter Groß und Genua, was uns die Navigation erleichtert, denn der nun von Steuerbord aufkommende Verkehr muß uns jetzt ausweichen. Alle Motoschiffe sowieso :-))

Nach einem tollen Segeltag mit bestem Wind (wir konnten sogar unseren Parasailor ausprobieren) schläft der Wind dann abends wieder ein, was uns eine sehr angenehme ruhige Nacht mit viel Schlaf !!! verschafft, denn der Schiffsverkehr liegt bereits hinter uns.

Am 14.1.2016 pünktlich zum Frühstück setzt wieder eine leichte Briese ein. Wir bauen eine Angel zusammen, aber der Köder wird von einem unbekannten wohl viel zu großen Fisch abgerissen.  Auf dem Bild siehst du unseren selbstgebastelter Köder (Lola). Gegen Abend nimmt der Wind stetig zu sodass wir 6-7 Knoten speed allein unter Genua machen.

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15.1.16 Heute ist Backtag! Wir bauen unseren Coleman Blechbackofen zusammen und rühren einen Käsekuchen an, den wir auf unserem Gaskochfeld bei maximaler Hitze backen.

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Wir nähen uns eine Spanische Gastlandflagge zusammen, damit uns nicht nochmals die Hafenpolizei Tipps bezüglich der Gastlandflagge geben muss, nachdem in Portimao ein Beamter zu uns sagte, der Anblick unseres kleinen Restes portugiesischer Flagge würde ihn in seiner Seele schmerzen und wir sollten sie doch bitte sofort erneuern. Haben wir prompt befolgt. Denn so ein Boot mit maskierten und bewaffneten Männern ist schon beeindruckend, braucht man aber nicht so oft.

Zum Abend hin nimmt der Wind weiter zu wir machen jetzt um die 10 Knoten allein unter Genua. Beluga zischt auf Ihren leuchtenden Kielwasserschweifen dahin. Meeresleuchten ist echt schön.

16.1.2016 bei unserer verstärkten Angel sind beide Angelhaken aus dem Stahlvorfach ausgerissen.

In der Nacht zuvor ist mir in der Achterkabine liegend aufgefallen, dass ein rythmisches Rucken durch das Schiff geht. Ich vermute das es von dem Spiel der Deggerboards kommt. Als ich der Sache nachgehe stelle ich fest, dass das Steuerbord Ruderblatt etwas Spiel hat und je nach Ruderausschlag des Autopiloten hin und her flappt. Ich mache mir aber (leider) keine weiteren Gedanken deswegen.

Bei unserer rauschenden Fahrt kam immer wieder Wasser über das Heck. Die Luken dort sind nicht perfekt dicht. Also lenze ich per Nasssauger über die bereits im Vorfeld verlegten Lenzschläuche und hole unglaubliche 8 Staubsauger also 160 Liter Wasser alleine aus dem bb Achterlocker. So viel Wasser konnte unmöglich durch die undichte Luke hereingetröpfelt sein. Ein Loch zwischen Benzintankfach und Achterlocker konnten wir dafür verantwortlich machen und dieses mit einem Stück Schaumstoff provisorisch stopfen.

17.1.2016 Carola entdeckt eine schmale Wasserspuhr unter dem Fußboden vom Brückendeck in den Backbordrumpf hinab unmittelbar hinter dem Niedergang. Eindeutig Seewasser. Haben wir einen Seschlag bedingten Schaden am Laminat des Brückendecks? Horrorvorstellungen geistern mit im Kopf umher. Ein Schaden bei welchem Sewasser duch den Balsaholzkern bis ins Schiffsinnere vordringt wäre schwer oder garnicht reparabel jedenfalls nicht mit Bordmitteln. Die ganze Arbeit der letzten Jahre wäre umsonst gewesen. Wir begannen die Schubladen der Küchenzeile auszubauen und siehe da, unter dem Herd war eine Salzwasserpfütze. Beim Einlaminieren des Gasfaches unter dem Herd, habe ich in einer Ecke etwas geschlampt. Durch das Entlüftungsloch im Boden des Gasfaches ist bei Wellenschlag von unten gegen das Brückendeck so viel Wasser nach oben gedrückt worden, dass es den Weg ins Schiffsinnere gefunden hat. Unter dem Herd hat es sich dann einen Weg unter der Fusbodenkonstruktion hindurch zum BB-Rumpf gesucht. Kleiner Fehler – großer Schreck.

Am Abend fällt der Anker vor der Insel La Graciosa auf 6 Meter.

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Fritz klettert  und hangelt unbekümmert am Vordach entlang. Auch bei schaukelndem Schiff. Sein Händedruck ist kräftig geworden und es bereitet ihm viel Vergnügen.

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